Akupunktur

Was passiert bei der Akupunktur?

Die Akupunktur ist eine Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM, die sich seit mehr als 2000 Jahren bewährt und weiter entwickelt hat.
Diese Behandlungstechnik nutzt die Energieleitbahnen des Körpers (Meridiane) und die darauf liegenden Akupunkturpunkte, um funktionelle und energetische Ungleichgewichte im Körper auszugleichen.  Es werden sehr dünne Nadeln in wenige ausgewählte Punkte gestochen, um das zuvor festgestellte Ungleichgewicht zu korrigieren. In der Regel verbleiben die Nadeln 20 – 30 Minuten, bei Kindern genügen kürzere Zeiten. Die Behandlung ist weitgehend schmerzfrei. Die Punkte müssen nicht unbedingt genadelt werden, bei Kindern oder „Nadel-Angst“ gibt es auch Alternativen.

Puls- und Zungendiagnose

Die durch die Puls- und Zungendiagnose ermittelten Problembereiche und Krankheitsursachen können so therapiert werden. Puls- und Zungendiagnose sind in allen traditionellen Medizinsystemen ein wertvolles Hilfsmittel: In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und in der indischen Medizin (Ayurveda) werden sie genutzt, um Informationen über die Vorgänge im Körper zu erlangen. Die Qualitäten des Pulses wie zum Beispiel schnell, langsam, dünn, voll, gespannt, drahtig, oberflächlich oder tief geben Hinweise auf den energetischen Zustand der einzelnen Organsysteme. Auch die Beschaffenheit der Zunge (Größe, Farbe, Risse, Zustand des Belages) gibt Informationen über Schwachpunkte und Ungleichgewichte im Körper.

Wann wird Akupunktur eingesetzt?

Sehr effektiv ist die Akupunktur bei der Schmerzbehandlung wie zum Beispiel bei Migräne, Rückenschmerzen und Menstruationsschmerzen, aber auch bei fast allen anderen chronischen Erkrankungen und bei psychosomatischen Störungen kann sie erfolgreich eingesetzt werden.
Ich verwende diese Technik außerdem gerne in der Schwangerschaftsbegleitung, bei der Geburtsvorbereitung und zur Regulation des Hormonsystems.

Die Behandlungszeit insgesamt beträgt im Durchschnitt 45 Minuten. Ein kurzes Vorgespräch zum erfassen der Tagesform und der Veränderungen seit der letzten Behandlung und die Puls- und Zungendiagnose sind eingeschlossen. In akuten Fällen wird wöchentlich, ansonsten alle zwei Wochen behandelt.